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Dmytro Mohr Heilpraktiker für Psychotherapie

Die psychische

Selbstregulierung

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Die psychische Selbstregulierung

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Die Schatztruhe oder „gelernt ist

gelernt“

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Die Trance ist der Schlüssel

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Trancezustände und Heilung

„Wahrscheinlich kennt jeder die Folgen von Schlafentzug, mangelnder Ernährung, von Wassermangel, Vitaminmangel, von mangelnder Bewegung. Also Folgen, die zustande kommen, wenn die Grundbedürfnisse nicht ausreichend gedeckt sind. Und diese Folgen erscheinen uns als selbstverständlich. Weniger selbstverständlich ist die Notwendigkeit der Trance in unserem Leben. In der Trance kann unser Unterbewusstsein die Arbeit durchführen, die wir benötigen, um uns an sich schnell ändernde Umstände anzupassen. Es ist schade, dass wir in der heutigen industriellen Welt viele Rituale wie Zeremonien mit Singen oder Tanzen verloren haben, mit denen Menschen früher die Trancezustände auslösten. Wenn wir wieder fähig werden, in die Trance zu gehen, werden wir wieder sehr flexibel und anpassungsfähig und können uns auf diese Weise unter neuen Umständen oder Gegebenheiten besser zurechtfinden. Und wir können dann mit dieser Anpassungsphase gut umgehen. Ohne die Trance sind wir zerbrechlich, wie sterbende Pflanzen. Und wir sind dann verletzlich und wehrlos, können leicht von anderen beeinflusst werden. In der Trance sind wir mit der heilenden alten  Welt vereint, unabhängig von kulturellen Gegebenheiten“.  Prof. Kondrasschev V. V.

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Die psychische Selbstregulierung

Jeder Tag ist reich an angenehmen und auch unangenehmen Erlebnissen, woraus entsprechende Emotionen resultieren, die nicht immer leicht zu steuern sind. Unser Körper verfügt über bestimmte Mechanismen, um alle lebensnotwendigen Prozesse aufrecht zu erhalten. Auch unsere Psyche verfügt über solche Mechanismen und strebt ein Gleichgewicht an. Diese Mechanismen werden als psychische Selbstregulierung  bezeichnet. Sie sind sehr wichtig, um uns an die schnellen Änderungen der Umwelt anpassen zu können und auf diese Weise gesund zu bleiben. Unbewusst streben wir nach einem ausgeglichenen Zustand, in dem wir uns wohl fühlen. Nach dem gleichen Prinzip meiden wir negative Situationen. Die psychische Selbstregulierung ist also ein unbewusster Mechanismus in uns, der uns immer unterstützt und hilft. Hier ein paar Beispiele für eine solche Selbstregulierung, die wir regelmäßig nutzen: positives Denken, lachen, sich räkeln und strecken, duschen, baden, Sport treiben, etwas Leckeres essen, schlafen und so weiter. Hierdurch erreichen wir beispielsweise Entspannung und damit nach einer Stresssituation wieder eine Balance. Die Mechanismen der psychischen Selbstregulierung können auch bewusst angewendet werden, um bestimmte gewünschte Ziele zu erreichen. Regulär wird die glatte Muskulatur unbewusst gesteuert und kann bei dauerhafter Anspannung Erkrankungen wie Bronchiales Asthma und Spannungs- und Migränekopfschmerzen verursachen. Durch Methoden der psychischen Selbstregulierung wie der aktiven Autosuggestion bzw. der Selbsthypnose oder dem autogenen Training  kann die Aktivität der glatten Muskulatur gesteuert werden, die normalerweise nicht willentlich beeinflusst werden kann. Die Selbsthypnose bzw. die aktive Autosuggestion ist also die Steuerung Ihres eigenen psychoemotionalen Zustandes, der durch Worte, mentale Vorstellungen, die Steuerung des Muskeltonus` und der Atmung erreicht werden kann. Die bewusst angewendeten Methoden der psychischen Selbstregulierung beruhen auf einem Trancezustand, in dem wir Einfluss auf die Psyche und die Körperfunktionen nehmen können. Sie spielen eine große Rolle bei der Entstehung einer Reihe von Erkrankungen (beim Fehlen des Gleichgewichts) und können zu Heilungszwecken eingesetzt werden. In der wissenschaftlichen Literatur findet sich der Begriff der aktiven Autosuggestion  hauptsächlich ab dem 19. Jahrhundert, obwohl derartige Methoden bereits von den Urvölkern auf allen Kontinenten in Form von unterschiedlichen Ritualen genutzt wurden. Wahrscheinlich wurden diese Methoden früher nicht untersucht, weil sie ganz einfach selbstverständlich waren. Es gibt viele Wissenschaftler wie beispielweise J. H. Schulz, E. Jacobson, I. P. Pavlov und A. S. Romen, die im 19. und 20. Jahrhundert zu diesem Thema sehr bedeutende Beiträge geleistet haben. Hierzu existiert zahlreiche Literatur in der Bibliothek.

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Die Schatztruhe oder „gelernt ist gelernt“

Unser Leben ist ein Prozess und wir entwickeln ständig unsere Reaktionen auf äußere Reize bzw. unsere Umwelt. Zu allem, was passiert, haben wir entweder fertige Bilder und dazu die entsprechende Vorgehensweise oder wir werden diese sofort kreieren. Je nach dem, mit welchen Informationen und Gefühlen das Bild verknüpft wird, entstehen gute oder weniger gute Verknüpfungen. Das bedeutet, dass die menschliche Psyche zu einem sehr hohen Prozentsatz aus konditionierten Teilen bzw. solchen Verknüpfungen besteht. Die Momente in unserem Leben, die in uns diese Verknüpfungen aktivieren bzw. bestimmte Reaktionen auzuslösen, werden als Anker  bezeichnet. Der restliche Anteil unserer Psyche wird in hohem Maße von unseren Gefühlen gesteuert, die wiederum von unserem Unterbewusstsein stammen. So ist unser Bauchgefühl oder die Intuition nichts anderes als eine schnelle Auswertung unserer Erfahrungsdatenbank in Bezug auf die aktuelle Situation. Und noch bevor wir nachdenken, haben wir häufig schon eine fertige Antwort oder Meinung. Kurz gefasst heißt das, dass sich unsere Reaktionen automatisch abspielen, um uns zu entlasten. Die Erfahrung wird also in unserem Unterbewusstsein abgespeichert und daraus resultierende Reaktionen werden ab diesem Moment automatisch ausgeführt. Ohne diesen Mechanismus wäre unser Leben sehr erschwert. Aus diesem Grund ist es schwierig, schlechte Gewohnheiten einfach so abzulegen, weil sie bereits abgespeichert und auf Automatik gestellt wurden.

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Die Trance ist der Schlüssel

Die Trance oder auch die hypnotische Trance ist ein natürlicher Zustand neben dem Wach- und Schlafzustand, den wir im Alltag sehr oft nutzen, ohne es zu wissen. Auch die Menschen, die meinen, es nicht zu tun ;-) Die Trance ermöglicht es uns, entspannt durch den Alltag zu gehen und uns auf das Neue zu konzentrieren. Sie entlastet uns auf diese Weise. Die Trance ist an unterschiedlichen Phänomenen wie an einer veränderten Körperwahrnehmung oder an einem veränderten Zeitgefühl erkennbar (lesen Sie hierzu auch Die Hypnosetherapie“).  Ein sehr wichtiges Zeichen der Trance ist das „Fehlen des kritischen Faktors“. Dadurch, dass die Informationen in diesem Zustand direkt in das Unterbewusstsein gelangen, lernen wir sehr schnell. So können zum Beispiel auch schlechte Gewohnheiten effektiv umgelernt bzw. umkonditioniert werden.

4

Trancezustände und Heilung

Viele Menschen erleben die Trance als einen sehr angenehmen und entspannten Zustand. Beim Beenden des Trancezustandes bzw. des hypnotischen Zustandes fühlen sie sich dann erholt und frisch wie nach einem erholsamen Schlaf. Die Selbstregulierung findet in der Trance ganz von alleine statt. Nach der regelmäßigen Anwendung der Selbsthypnose berichten viele Menschen zum Beispiel von einem tieferen und erholsameren Schlaf, einer erhöhten Stabilität gegenüber Stress, von mehr Energie, einer besseren Verdauung und einer allgemeinen Verbesserung der Gesundheit, Effekte die ganz von alleine aufgetreten sind, ohne gezielt daran gearbeitet zu haben. Gezielt angewendet kann die Selbsthypnose zur Entladung der psychoemotionalen Spannung oder auch zur Linderung und Heilung von unterschiedlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Seit dem 19. Jahrhundert forschen Wissenschaftler auf dem Gebiet der aktiven Autosuggestion und wenden die Selbsthypnose bzw. Trancezustände mit Erfolg gezielt im therapeutischen Bereich an. Wenn Sie eine Methode der psychischen Selbstregulierung für Ihre Ziele erlernen und einsetzen wollen, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen. Ihr Heilpraktiker für Psychotherapie und Hypnosetherapeut in München-Moosach Dmytro Mohr
© Herbert Mohr
Auf dem Bild ist ein Wald mit einem Teich zu sehen. Dmytro Mohr Heilpraktiker für Psychotherapie

Die psychische Selbstregulierung

1 Die psychische Selbstregulierung 2 Die Schatztruhe oder „gelernt ist gelernt“ 3 Die Trance ist der Schlüssel 4 Trancezustände und Heilung „Wahrscheinlich kennt jeder die Folgen von Schlafentzug, mangelnder Ernährung, von Wassermangel, Vitaminmangel, von mangelnder Bewegung. Also Folgen, die zustande kommen, wenn die Grundbedürfnisse nicht ausreichend gedeckt sind. Und diese Folgen erscheinen uns als selbstverständlich. Weniger selbstverständlich ist die Notwendigkeit der Trance in unserem Leben. In der Trance kann unser Unterbewusstsein die Arbeit durchführen, die wir benötigen, um uns an sich schnell ändernde Umstände anzupassen. Es ist schade, dass wir in der heutigen industriellen Welt viele Rituale wie Zeremonien mit Singen oder Tanzen verloren haben, mit denen Menschen früher die Trancezustände auslösten. Wenn wir wieder fähig werden, in die Trance zu gehen, werden wir wieder sehr flexibel und anpassungsfähig und können uns auf diese Weise unter neuen Umständen oder Gegebenheiten besser zurechtfinden. Und wir können dann mit dieser Anpassungsphase gut umgehen. Ohne die Trance sind wir zerbrechlich, wie sterbende Pflanzen. Und wir sind dann verletzlich und wehrlos, können leicht von anderen beeinflusst werden. In der Trance sind wir mit der heilenden alten Welt vereint, unabhängig von kulturellen Gegebenheiten“. Prof. Kondrasschev V. V. 1 Die psychische Selbstregulierung Jeder Tag ist reich an angenehmen und auch unangenehmen Erlebnissen, woraus entsprechende Emotionen resultieren, die nicht immer leicht zu steuern sind. Unser Körper verfügt über bestimmte Mechanismen, um alle lebensnotwendigen Prozesse aufrecht zu erhalten. Auch unsere Psyche verfügt über solche Mechanismen und strebt ein Gleichgewicht an. Diese Mechanismen werden als psychische Selbstregulierung bezeichnet. Sie sind sehr wichtig, um uns an die schnellen Änderungen der Umwelt anpassen zu können und auf diese Weise gesund zu bleiben. Unbewusst streben wir nach einem ausgeglichenen Zustand, in dem wir uns wohl fühlen. Nach dem gleichen Prinzip meiden wir negative Situationen. Die psychische Selbstregulierung ist also ein unbewusster Mechanismus in uns, der uns immer unterstützt und hilft. Hier ein paar Beispiele für eine solche Selbstregulierung, die wir regelmäßig nutzen: positives Denken, lachen, sich räkeln und strecken, duschen, baden, Sport treiben, etwas Leckeres essen, schlafen und so weiter. Hierdurch erreichen wir beispielsweise Entspannung und damit nach einer Stresssituation wieder eine Balance. Die Mechanismen der psychischen Selbstregulierung können auch bewusst angewendet werden, um bestimmte gewünschte Ziele zu erreichen. Regulär wird die glatte Muskulatur unbewusst gesteuert und kann bei dauerhafter Anspannung Erkrankungen wie Bronchiales Asthma und Spannungs- und Migränekopfschmerzen verursachen. Durch Methoden der psychischen Selbstregulierung wie der aktiven Autosuggestion bzw. der Selbsthypnose oder dem autogenen Training kann die Aktivität der glatten Muskulatur gesteuert werden, die normalerweise nicht willentlich beeinflusst werden kann. Die Selbsthypnose bzw. die aktive Autosuggestion ist also die Steuerung Ihres eigenen psychoemotionalen Zustandes, der durch Worte, mentale Vorstellungen, die Steuerung des Muskeltonus` und der Atmung erreicht werden kann. Die bewusst angewendeten Methoden der psychischen Selbstregulierung beruhen auf einem Trancezustand, in dem wir Einfluss auf die Psyche und die Körperfunktionen nehmen können. Sie spielen eine große Rolle bei der Entstehung einer Reihe von Erkrankungen (beim Fehlen des Gleichgewichts) und können zu Heilungszwecken eingesetzt werden. In der wissenschaftlichen Literatur findet sich der Begriff der aktiven Autosuggestion hauptsächlich ab dem 19. Jahrhundert, obwohl derartige Methoden bereits von den Urvölkern auf allen Kontinenten in Form von unterschiedlichen Ritualen genutzt wurden. Wahrscheinlich wurden diese Methoden früher nicht untersucht, weil sie ganz einfach selbstverständlich waren. Es gibt viele Wissenschaftler wie beispielweise J. H. Schulz, E. Jacobson, I. P. Pavlov und A. S. Romen, die im 19. und 20. Jahrhundert zu diesem Thema sehr bedeutende Beiträge geleistet haben. Hierzu existiert zahlreiche Literatur in der Bibliothek. 2 Die Schatztruhe oder „gelernt ist gelernt“ Unser Leben ist ein Prozess und wir entwickeln ständig unsere Reaktionen auf äußere Reize bzw. unsere Umwelt. Zu allem, was passiert, haben wir entweder fertige Bilder und dazu die entsprechende Vorgehensweise oder wir werden diese sofort kreieren. Je nach dem, mit welchen Informationen und Gefühlen das Bild verknüpft wird, entstehen gute oder weniger gute Verknüpfungen. Das bedeutet, dass die menschliche Psyche zu einem sehr hohen Prozentsatz aus konditionierten Teilen bzw. solchen Verknüpfungen besteht. Die Momente in unserem Leben, die in uns diese Verknüpfungen aktivieren bzw. bestimmte Reaktionen auzuslösen, werden als Anker bezeichnet. Der restliche Anteil unserer Psyche wird in hohem Maße von unseren Gefühlen gesteuert, die wiederum von unserem Unterbewusstsein stammen. So ist unser Bauchgefühl oder die Intuition nichts anderes als eine schnelle Auswertung unserer Erfahrungsdatenbank in Bezug auf die aktuelle Situation. Und noch bevor wir nachdenken, haben wir häufig schon eine fertige Antwort oder Meinung. Kurz gefasst heißt das, dass sich unsere Reaktionen automatisch abspielen, um uns zu entlasten. Die Erfahrung wird also in unserem Unterbewusstsein abgespeichert und daraus resultierende Reaktionen werden ab diesem Moment automatisch ausgeführt. Ohne diesen Mechanismus wäre unser Leben sehr erschwert. Aus diesem Grund ist es schwierig, schlechte Gewohnheiten einfach so abzulegen, weil sie bereits abgespeichert und auf Automatik gestellt wurden. 3 Die Trance ist der Schlüssel Die Trance oder auch die hypnotische Trance ist ein natürlicher Zustand neben dem Wach- und Schlafzustand, den wir im Alltag sehr oft nutzen, ohne es zu wissen. Auch die Menschen, die meinen, es nicht zu tun ;-) Die Trance ermöglicht es uns, entspannt durch den Alltag zu gehen und uns auf das Neue zu konzentrieren. Sie entlastet uns auf diese Weise. Die Trance ist an unterschiedlichen Phänomenen wie an einer veränderten Körperwahrnehmung oder an einem veränderten Zeitgefühl erkennbar (lesen Sie hierzu auch „Die Hypnosetherapie). Ein sehr wichtiges Zeichen der Trance ist das „Fehlen des kritischen Faktors“. Dadurch, dass die Informationen in diesem Zustand direkt in das Unterbewusstsein gelangen, lernen wir sehr schnell. So können zum Beispiel auch schlechte Gewohnheiten effektiv umgelernt bzw. umkonditioniert werden. 4 Trancezustände und Heilung Viele Menschen erleben die Trance als einen sehr angenehmen und entspannten Zustand. Beim Beenden des Trancezustandes bzw. des hypnotischen Zustandes fühlen sie sich dann erholt und frisch wie nach einem erholsamen Schlaf. Die Selbstregulierung findet in der Trance ganz von alleine statt. Nach der regelmäßigen Anwendung der Selbsthypnose berichten viele Menschen zum Beispiel von einem tieferen und erholsameren Schlaf, einer erhöhten Stabilität gegenüber Stress, von mehr Energie, einer besseren Verdauung und einer allgemeinen Verbesserung der Gesundheit. Diese Effekte sind ganz von alleine aufgetreten, ohne gezielt daran gearbeitet zu haben. Gezielt angewendet kann die Selbsthypnose zur Entladung der psychoemotionalen Spannung oder auch zur Linderung und Heilung von unterschiedlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Seit dem 19. Jahrhundert forschen Wissenschaftler auf dem Gebiet der aktiven Autosuggestion und wenden die Selbsthypnose bzw. Trancezustände mit Erfolg gezielt im therapeutischen Bereich an. Wenn Sie eine Methode der psychischen Selbstregulierung für Ihre Ziele erlernen und einsetzen wollen, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen. Ihr Heilpraktiker für Psychotherapie und Hypnosetherapeut in München-Moosach Dmytro Mohr
Copyright © 2017 - Dmytro Mohr info@Hypnose-Mohr.de   I   +49 (0)176 3854 1049 Praxis für Hypnose in München-Moosach Abbachstraße 19, 80992 München
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