Auf dem Bild ist ein Wald mit einem Teich zu sehen. Dmytro Mohr Heilpraktiker für Psychotherapie

Praktische Anwendung

der psychischen Selbstregulierung

1 Selbsthypnose durch einen Therapeuten 2 Das Autogene Training (AT) nach I. H. Schultz 3 Methode der aktiven Autosuggestion Wichtiger Hinweis: Die hier aufgeführten Techniken der Selbsthypnose dienen nur informativen Zwecken. Wenn sie die Absicht haben, diese Techniken anzuwenden, erkundigen Sie sich bitte bezüglich der möglichen Kontraindikationen (lesen Sie hierzu auch „Kontraindikationen“) und der genauen Vorgehensweise bei der Anwendung. Die Trance ist der Schlüssel zum Erfolg Die Selbsthypnose und auch die Hypnose sind ein natürliches Phänomen und können durch Üben erlernt werden. Dabei ist es sehr wichtig, dass Sie am Anfang konsequent bleiben und regelmäßig üben. Anwendungsgebiete Die psychische Selbstregulierung können Sie für sich nutzen, um Ihre Gesundheit zu verbessern. Sie kann eingesetzt werden zur Erholung, Entspannung, der Selbstregulierung Ihrer Körperfunktionen, zur Leistungssteigerung, Schmerzabschaltung und zur Selbstprogrammierung. Die psychische Selbstregulierung wurde und wird außerdem erfolgreich für die selbstindizierte Anästhesie bis hin zum Operieren ohne Betäubung verwendet. Methoden Es gibt zahlreiche Methoden, um Trancezustände auszulösen und hierdurch auf unsere eigene Psyche und unseren Körper Einfluss zu nehmen. Ich führe hier nur die Techniken auf, die sich in meiner täglichen Praxis als wirkungsvoll erwiesen haben. 1 Selbsthypnose durch einen Therapeuten Die einfachste und schnellste Methode, um die Selbsthypnose zu erlernen, ist es, sie von einem Therapeuten in einer Sitzung professionell verankert zu bekommen. Eine solche Sitzung kann folgendermaßen aussehen: ein Therapeut wird mit Ihnen ein kurzes Vorgespräch führen. Nachdem all Ihre Fragen beantwortet wurden, werden Sie nach Ihrem Einverständnis in einen Trancezustand eingeleitet. Anschließend wird Ihnen dieser Zustand in Ihrem Unterbewusstsein verankert. Danach werden Sie sich selbstständig und ohne den Therapeuten in den gleichen Zustand bzw. in die Trance versetzen können. Wenn Sie die Selbsthypnose erlernen wollen, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen. 2 Das Autogene Training (AT) nach I. H. Schultz Das Autogene Training ist heutzutage die wohl bekannteste Technik der psychischen Selbstregulierung. Es besteht aus der Unterstufe und der Oberstufe. Die Unterstufe ist auf sechs Übungen unterteilt und ist auf das Hervorrufen bestimmter Gefühle im Körper gerichtet: I. Die Schwereübung (Muskelentspannung) II. Das Wärmeerlebnis (Gefäßentspannung) III. Die Herzregulierung IV. Die Atemeinstellung V. Die Regulierung der Bauchorgane („Sonnengeflecht“) VI.      Die Einstellung des Kopfgebiets („Stirnkühlung“) Herr Professor Schultz beschreibt, dass Sie das Ziel der Entspannung erreichen, indem Sie die Konzentration Schritt für Schritt auf unterschiedliche Gebiete des Körpers fokussieren. Aus diesem Grund wird jede Übung für eine Dauer von ein bis zwei Wochen durchgeführt. Nachdem Sie eine Übung beherrschen, wird darauf die nächste geknüpft. Für das Erlernen der Unterstufe benötigen Sie somit sechs bis zwölf Wochen. Die Übung soll drei Mal täglich für maximal 5 Minuten und am besten jeweils zu den gleichen Tageszeiten durchgeführt werden. Das Beherrschen der Unterstufe des autogenen Trainings ist nach Professor Schultz die Voraussetzung für die Oberstufe des autogenen Trainings. Nachdem Sie die Unterstufe erfolgreich erlernt haben, können Sie mit bewährten Formeln (sog. formelhafter Vorsatzbildungen) von Professor Schultz arbeiten. So können Sie sich gewünschte Suggestionen für das Erreichen bestimmter Ziele geben. Die Übungen sind nur dann wirksam, wenn der Übende sich „aus sich selbst“, also „nach innen“ wendet. Autogenes Training fordert völliges Stillschweigen. Die Körperhaltung soll für Sie während der Übung bequem sein. Wenigstens einmal täglich sollten Sie im Liegen üben. Die üblichen Haltungen sind: 1. Droschkenkutscherhaltung 2. Sitzhaltung auf einem Stuhl 3. Liegehaltung 3 Die aktive Autosuggestion Besondere Aufmerksamkeit hat die in den 60er Jahren von sowjetischen Ärzten entwickelte Methode der aktiven Autosuggestion verdient. Es wurde festgestellt, dass einige Übungen des autogenen Trainings nicht bei allen Menschen gleich gut funktionieren. So werden im ersten Teil der Unterstufe nicht immer die erforderlichen Gefühle deutlich wahrgenommen. Aus diesem Grund brechen einige Menschen das Üben vorzeitig ab. Diese Forschungsergebnisse führten zur Methode der aktiven Autosuggestion. Sie besteht aus vier Übungen, die auf bestimmte Bereiche des Körpers und auf bestimmte Empfindungen im Körper gerichtet sind. Sie sollten die Übungen zu Beginn zwei bis vier Mal täglich für jeweils 3-5 Minuten durchführen. Jede dieser Übungen sollten Sie jeweils für 5-8 Tage üben. Somit können Sie diese Methode in drei bis fünf Wochen erlernen. Anschließend können Sie eine eigene oder die bewährten Formeln (sog. formelhafte Vorsatzbildungen) aus der Oberstufe des autogenen Trainings nutzen. Wenn Sie Einfluss auf Ihre Körperfunktionen nehmen wollen, ist es ratsam, sich zur genauen Vorgehensweise an einen Spezialisten in Bereich der psychischen Selbstregulierung zu wenden. Während der Übungen können Sie die gleichen Körperhaltungen wie beim autogenen Training nutzen. Wenn Sie eine Methode der psychischen Selbstregulierung für Ihre Ziele erlernen und einsetzen wollen, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen. Ihr Heilpraktiker für Psychotherapie und Hypnosetherapeut in München-Moosach Dmytro Mohr
Copyright © 2017 - Dmytro Mohr info@Hypnose-Mohr.de   I   +49 (0)176 3854 1049 Praxis für Hypnose in München-Moosach Abbachstraße 19, 80992 München
© Herbert Mohr
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Dmytro Mohr Heilpraktiker für Psychotherapie

Praktische Anwendung der

psychischen

Selbstregulierung

1

Selbsthypnose durch einen Therapeuten

2

Das Autogene Training (AT) nach I. H.

Schultz

3

Methode der aktiven Autosuggestion

Wichtiger Hinweis: Die hier aufgeführten Techniken der Selbsthypnose dienen nur informativen Zwecken. Wenn sie die Absicht haben, diese Techniken anzuwenden, erkundigen Sie sich bitte bezüglich der möglichen Kontraindikationen (lesen Sie hierzu auch Kontraindikationen“) und der genauen Vorgehensweise bei der Anwendung.

Die Trance ist der Schlüssel zum Erfolg

Die Selbsthypnose und auch die Hypnose sind ein natürliches Phänomen und können durch Üben erlernt werden. Dabei ist es sehr wichtig, dass Sie am Anfang konsequent bleiben und regelmäßig üben.

Anwendungsgebiete

Die psychische Selbstregulierung können Sie für sich nutzen, um Ihre Gesundheit zu verbessern. So kann sie eingesetzt werden zur Erholung, Entspannung, der Selbstregulierung Ihrer Körperfunktionen, zur Leistungssteigerung, Schmerzabschaltung und zur Selbstprogrammierung. Die psychische Selbstregulierung wurde und wird außerdem erfolgreich für die selbstindizierte Anästhesie bis hin zum Operieren ohne Betäubung verwendet.

Methoden

Es gibt zahlreiche Methoden, um Trancezustände auszulösen und hierdurch auf unsere eigene Psyche und unseren Körper Einfluss zu nehmen. Ich führe hier nur die Techniken auf, die sich in meiner täglichen Praxis als wirkungsvoll erwiesen haben.

1

Selbsthypnose durch einen Therapeuten

Die einfachste und schnellste Methode, um die Selbsthypnose zu erlernen, ist es, sie von einem Therapeuten in einer Sitzung professionell verankert zu bekommen. Eine solche Sitzung kann folgendermaßen aussehen: ein Therapeut wird mit Ihnen ein kurzes Vorgespräch führen. Nachdem all Ihre Fragen beantwortet wurden, werden Sie nach Ihrem Einverständnis in einen Trancezustand eingeleitet. Anschließend wird Ihnen dieser Zustand in Ihrem Unterbewusstsein verankert. Danach werden Sie sich selbstständig und ohne den Therapeuten in den gleichen Zustand bzw. in die Trance versetzen können. Wenn Sie die Selbsthypnose erlernen wollen, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

2

Das Autogene Training (AT) nach I. H.

Schultz

Das Autogene Training ist heutzutage die wohl bekannteste Technik der psychischen Selbstregulierung. Es besteht aus der Unterstufe  und der Oberstufe. Die Unterstufe ist auf sechs Übungen unterteilt und ist auf das Hervorrufen bestimmter Gefühle im Körper gerichtet: I. Die Schwereübung (Muskelentspannung) II. Das Wärmeerlebnis (Gefäßentspannung) III. Die Herzregulierung IV. Die Atemeinstellung V. Die Regulierung der Bauchorgane („Sonnengeflecht“) VI. Die Einstellung des Kopfgebiets („Stirnkühlung“) Herr Professor Schultz beschreibt, dass Sie das Ziel der Entspannung erreichen, indem Sie die Konzentration Schritt für Schritt auf unterschiedliche Gebiete des Körpers fokussieren. Aus diesem Grund wird jede Übung für eine Dauer von ein bis zwei Wochen durchgeführt. Nachdem Sie eine Übung beherrschen, wird darauf die nächste geknüpft. Für das Erlernen der Unterstufe benötigen Sie somit sechs bis zwölf Wochen. Die Übung soll drei Mal täglich für maximal 5 Minuten und am besten jeweils zu den gleichen Tageszeiten durchgeführt werden. Das Beherrschen der Unterstufe des autogenen Trainings ist nach Professor Schultz die Voraussetzung für die Oberstufe des autogenen Trainings. Nachdem Sie die Unterstufe erfolgreich erlernt haben, können Sie mit bewährten Formeln (sog. formelhafter Vorsatzbildungen) von Professor Schultz arbeiten. So können Sie sich gewünschte Suggestionen für das Erreichen bestimmter Ziele geben. Die Übungen sind nur dann wirksam, wenn der Übende sich „aus sich selbst“, also „nach innen“ wendet. Autogenes Training fordert völliges Stillschweigen. Die Körperhaltung soll für Sie während der Übung bequem sein. Wenigstens einmal täglich sollten Sie im Liegen üben. Die üblichen Haltungen sind: 1. Droschkenkutscherhaltung 2. Sitzhaltung auf einem Stuhl 3. Liegehaltung

3

Die aktive Autosuggestion

Besondere Aufmerksamkeit hat die in den 60er Jahren von sowjetischen Ärzten entwickelte Methode der aktiven Autosuggestion verdient. Es wurde festgestellt, dass einige Übungen des autogenen Trainings nicht bei allen Menschen gleich gut funktionieren. So werden im ersten Teil der Unterstufe nicht immer die erforderlichen Gefühle deutlich wahrgenommen. Aus diesem Grund brechen einige Menschen das Üben vorzeitig ab. Diese Forschungsergebnisse führten zur Methode der aktiven Autosuggestion. Sie besteht aus vier Übungen, die auf bestimmte Bereiche des Körpers und auf bestimmte Empfindungen im Körper gerichtet sind. Sie sollten die Übungen zu Beginn zwei bis vier Mal täglich für jeweils 3-5 Minuten durchführen. Jede dieser Übungen sollten Sie jeweils für 5-8 Tage üben. Somit können Sie diese Methode in drei bis fünf Wochen erlernen. Anschließend können Sie eine eigene oder die bewährten Formeln (sog. formelhafte Vorsatzbildungen) aus der Oberstufe des autogenen Trainings nutzen. Wenn Sie Einfluss auf Ihre Körperfunktionen nehmen wollen, ist es ratsam, sich zur genauen Vorgehensweise an einen Spezialisten in Bereich der psychischen Selbstregulierung zu wenden. Während der Übungen können Sie die gleichen Körperhaltungen wie beim autogenen Training nutzen. Wenn Sie eine Methode der psychischen Selbstregulierung für Ihre Ziele erlernen und einsetzen wollen, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen. Ihr Heilpraktiker für Psychotherapie und Hypnosetherapeut in München-Moosach Dmytro Mohr
© Herbert Mohr